![]() |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|

absolvierte eine Schriftsetzerlehre und gründete einen Verlag, bevor sie als Ausstattungsassistentin zum Theater wechselte. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet sie als frei schaffende Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. am Stadttheater Konstanz, am Staatstheater Mainz, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Zürich und am Theater Neumarkt Zürich. In Basel, wo sie seit 2006 wohnt, hat sie zuletzt die Bühnenbilder für „DNA“, „Taking Care of Babys“, „Kabale und Liebe“ und „Der Menschenfeind“ entworfen. Seit 2006 schreibt Beate Fassnacht zudem Theaterstücke, die vom S. Fischer Theaterverlag vertreten werden. „sofort heiraten“ wurde 2007 am Mainfranken Theater Würzburg uraufgeführt. Im September 2008 fand die Uraufführung ihres Stückes „Die Brust von der Frau aus Chur“ auf der Kleinen Bühne des Theater Basel statt. Im Mai 2009 inszenierte sie zusammen mit Hilde Schneider ihre Dramatisierung von „Heimweh und Verbrechen“, eines Textes von Karl Jaspers, am Stadttheater Fürth.
SIE und ER treffen sich im Irgendwo abseits der Stadt. Sie sitzen und reden. Offenbar haben sie sich länger nicht gesehen. Stück für Stück enthüllt sich ihre Geschichte, die Geschichte einer obsessiven Symbiose zwischen zwei Menschen, die miteinander nicht sein dürfen, die ohneeinander aber nicht sein können.
Nur die Antilope mit dem grünen Hut stört die Zweisamkeit...
Voller Sprachwitz und mit Sinnen für den subtilen Horror, der zwischen zwei Sätzen lauern kann, zeichnet Beate Fassnacht das Bild einer heillosen Leidenschaft – und erzählt beinahe beiläufig und mit leichter Hand einen Familienkrimi.
Sie
bitte geh nicht weg
Er
mach dich nicht so klein
Sie
ich bin klein. gegen dich schon. gegen dich bin ich klein. ein kleiner Wurm bin ich. gross wie du bist, muss ich dir eigentlich noch kleiner vorkommen. kleiner noch als ein Wurm. schau halt mal genau hin. du musst schon genau hinschauen, sonst kannst du mich gar nicht sehen. so klein bin ich. nicht schlimm. klein halt. ein Wurm ist eben nunmal klein. das ist ganz normal. den muss man nicht gleich grösser machen wollen. nur weil er einem klein vorkommt. gross wie du bist. stell dir mal vor, es wäre alles gross. wo soll das denn alles hin, bitteschön. kannst du mir sagen, wo das alles hin soll
Er
so redest du nur, weil ich es hören will
Sie
willst du hören, dass ich klein bin
Er
nein
Sie
willst du am Ende hören, dass ich gross bin
Er
ich finde beides blöd
Sie
unerotisch?
Er
blöd halt
Sie
Erotik ist irgendwie immer Getue
Werkstattaufführung
am 12. Juni 2010, 17.30 Uhr, Kleine Bühne
Szenische Einrichtung: Elias Perrig
Mentorin: Heike Dürscheid
Bühne: Martina Ehleiter
Kostüme: Ladina Bosshard
mit Katja Reinke und Pascal Lalo
|
|
|
|||||