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STÜCKPARCOURS 2011 - MITWIRKENDE AUTORINNEN UND AUTOREN
Mathieu Bertholet - "In Zukunft nur"
Was war danach – was war übermorgen? Mathieu Bertholet montiert aus seinem Textfundus seinen Beitragzum Thema Zukunft – Eine Stückentwicklung in progress. Mathieu Bertholet ist Autor und Regisseur aus der Romandie, lebt im Wallis, studierte Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin, war u.a. 2006 bis 2009 Hausautor am Théâtre Grütli in Genf und gründete mit «mufuthe» seine eigene Compagnie. Bereits 2009 war er mit «Farben», das in der Hörspielfassung mit dem Prix Europa 2009 ausgezeichnet wurde, zum Stückparcours eingeladen und im Vorjahr war er mit «In Zukunft nur» als Werkstattautor dabei. Ausserdem hat er für «Die unsichtbare Stadt» (Kaserne Basel in Kooperation mit dem Stück Labor Basel) eine Audiotour durch Basel geschrieben.
Daniela Dill - "Kafkaesk" oder "Kafka, ich will ein Kind von dir"
«Als Gregor Samsa eines morgens erwachte ...» Kafkas «Verwandlung» ist hier das Thema. Und wie sich ein Mensch literarisch in ein Insekt verwandelt, ist die Metamorphose das Zentrum aller Erzählung. SIE allerdings verleibt sich neben Kafka noch so einige andere männlichliterarische Vorbilder, Franzosen, Amerikaner, Deutsche, Russen, das ganze Sample der globalen Literatur ein. Woraus generiert sich die Zukunft, wenn nicht aus der Vergangenheit? Im neugeborenen Text weben sich die Zitate toter Autoren ein. Daniela Dill hat einen PoetryText in ein Theaterszenario transponiert. Die Poetry Slammerin aus Lausen hat letztes Jahr den Kulturpreis Baselland in der Kategorie «Nachwuchs» erhalten. Mittlerweile schreibt sie auch Theatertexte.
Beatrice Fleischlin - "Etwas bedeutendes"
Beatrice Fleischlin hat sich ein Baumhaus gewünscht. Und in diesem Baumhaus wird sie zum Einzug eine beutende Rede halten. Beatrice Fleischlin performt «etwas bedeutendes:». Wenn Beatrice Fleischlin die Bühne betritt, nimmt sie alle möglichen Positionen selbstbestimmten Agierens gleichzeitig ein: sie ist Autorin, Performerin, Regisseurin, in gewisser Weise ihre eigene Zuschauerin und natürlich immer Beatrice Fleischlin. Mit dieser Vervielfältigung ihrer selbst, wirft sie einen unendlich gebrochenen Blick auf das Theater und nimmt ihr Publikum in ihre paradoxe und komische Situation mit, ermöglicht diese ureigentliche Theatererfahrung der Gegenwart. Gegenwart ist immer, aber im Theater besonders und bei Beatrice Fleischlin ist diese Gegenwart mit der Gegenwart rückgekoppelt. Beatrice Fleischlin ist eine Art Zeitmaschine – Was war danach? Im nächsten Jahr wird Beatrice Fleischlin Stücke für andere Schauspieler schreiben – am Theater Basel. Angefangen hat das beim Stück Labor 2010, als sie zum ersten Mal einen Text für ein Ensemble schrieb: «Mein törichter Beweis von Leidenschaft» und damit den Publikumspreis gewann. Beatrice Fleischlin ist in Sempach aufgewachsen. Sie studierte 1996 bis 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, es folgten Engagements am Theater Biel Solothurn, am Theater der Hansestadt Wismar und in der freien Szene Berlins. 2002 bis 2007 entwickelte sie unter dem Label GASTSTUBE mit Nicolas Galeazzi und Andreas Liebmann Projekte an der Schnittstelle von Theater, Installation und Interaktion u.a. für die Rote Fabrik Zürich, La Batie Festival Genf, dietheater Wien, Sophiensaele Berlin. Seitdem realisiert sie als Schauspielerin und Performerin eigene Projekte. 2010/2011 spielte sie in Stücken von Thom Luz, Boris Nikotin und Andreas Liebmann. Mit der Performerin Anja Meser entwickelte sie das Projekt «Come on baby», mit dem sie an der Kaserne Basel, in Luzern, Zürich und an den Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen in Bern zu Gast war.
Dmitrij Gawrisch - "Mal was Afrika"
Wie entsteht ein Kunst-Projekt? Künstler sind am besten angry young men, systemkritisch und bereit für Provokation. Und formal? Es muss eben alles anders werden. Aufbruch in eine inhaltliche und persönliche Wildnis, mit offenem Ausgang. Eine Grenzüberschreitung in jeder Hinsicht. Dmitrij Gawrisch hat ein Stück geschrieben über drei Künstler, die grosses planen – und er entwirft eine Sprachwalze des masslosen Kunst- und Künstlerbetrieb. 1982 in Kiew, Ukraine, geboren, kam Dmitrij Gawrisch 1993 in die Schweiz. Zunächst studierte er Betriebsund Volkswirtschaft in Bern. Seit 2008 ist er freier Autor, schreibt Prosa und Theatertexte. 2009/2010 nahm er am Dramenprozessor des Theaters Winkelwiese in Zürich teil. Dort entstand sein Stück «Brachland», mit dem er im Mai 2011 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen war.
Susanne Heising und Lorenz Nufer - "Afterhour"
Eigentlich war alles wie immer. Drei junge Männer, die noch was werden wollen, erzählen von ihrer gemeinsamen Reise durch die Nacht, die alles verändern wird. Auf andere Weise, für jeden von ihnen. Noch weit geöffnet ist die biographische Fontanelle in der fragilen Jugendphase. Das kleinste Ereignis bewirkt den Erdrutsch. Drei Parallelerzählungen, montiert mit nächtlichen O-Tönen zum Flashback und zum Trip in eine Erinnerung an die Zukunft. In Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste entwickelte der Schauspieler Lorenz Nufer das Projekt mit Schauspielstudenten. Für den Stückparcours adaptiert er eigens Shortcuts daraus. Der Text entstand in Zusammenarbeit mit der Autorin Susanne Heising, die für das Theater Basel u.a. bereits Theaterserien schrieb: «Novela – Geboren auf der Autobahn» und «Geschossen wird auf Zehn».
Antoine Jaccoud - "Warten auf die Pandemie"
Eine grosse Pandemie ist drauf und dran, die Menschheit auszurotten. Überlebende haben sich in einen Schutzraumzurückgezogen und philosophieren über die Vorund Nachteile ihrer ausweglosen Situation, während via Radio sich der Untergang immer deutlicher abzeichnet, bis ER plötzlich im Raum steht. Ein klaustrophobisches Stück für die Zeit der Katastrophen und der Angst davor. Jörg Schröder hat aus aktuellen Anlässen «Warten auf die Pandemie» inszeniert und adaptiert es für den Stückparcours im Kurzformat. Antoine Jaccoud ist ein Autor aus der Romandie, er lebt in Lausanne. Bernadette Schröder hat sein Stück ins Deutsche übersetzt. Bereits 2009 war Jaccoud mit «Ich bin der Mann von Lolo» beim Stückparcours zu sehen. Er schreibt für Film, Fernsehen und Theater. Sein erfolgreichstes Drehbuch war «Home» für den Film von Ursula Meier, der 2008 in Cannes ausgezeichnet wurde.
Jérôme Junod - "Der Tod und das Abo"
Drei Frauen in Schweizer Lage: Ottoline, Erbin eines Konzerns, Dora, Entwicklerin eines Killervirus und Patricia, Haushälterin fremder Herkunft. Die Gefahren hierzulande sind viele, das Theater von der Schliessung bedroht, Fremde zieht es auf die helvetische Insel und die globale Bedrohung will auch herein. Aber solange man Herrin der Pharmaindustrie ist … Ist man das? Jérôme Junod hat seine 20-Minuten-Tragikomödie inkl. Schlusschor und Epilog und Handlungsthrill für den Stückparcours geschrieben. Es ist sein zweites Stück, mit seinem ersten, «Text», war der Autor aus Lausanne im Mai gleich zum Heidelberger Stückemarkt 2011 eingeladen. Studiert hat er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie und er war schon beim Stückparcours 2010 mit der Einrichtung von zwei Stücken aus der Romandie zu Gast.
Matto Kämpf - "Tiergeschichten"
«Mensch und Tier begegnen sich in seltsamer Manier» in Kürzestgeschichten. Gleich reihenweise kommen Tiere den Menschen in die Quere, wenn sich etwa Rehe unmotiviert vor die Füsse von Wanderern werfen, ein Papagei auch 40 Jahre nach dem Krieg noch «Sieg Heil!» krächzt oder eine Boa sich an einer Modeschau in die Beine eines Models verbeisst. Nicht viel besser gebärden sich die Menschen, wenn sie etwa den Wodkakonsum von Ratten testen. Spoken Word und Musik und Szene. Zutiefst böse und komische Texte perfomt Matto Kämpf in Begleitung. Mit seinen Leseprogrammen tourt er durch die Schweiz, allein oder mit Schauspielern und Musikern. Mit Band ist er nun erstmals beim Stückparcours zu Gast. Matto Kämpf lebt als Autor, Film und Theatermacher in Bern. Zuletzt realisierte er mit Christina Rast das Theaterprojekte «Bluetsuuger» am Theater Schlachthaus Bern im Mai 2011.
Andreas Liebmann - "Mein prähistorisches Hirn"
Meier denkt: Seine Hirnoperation steht dem Hirnforscher kurz bevor. Eine abstruse Situation, in der er messerscharf die eigene Lage, Zukunft und Vergangenheit analysiert. Das Hirn, das sich denkend selbst konstruiert und aus seiner fatalen Krankheit dennoch keinen Ausweg kennt. Meier steht an der Scheide zur Zukunft, die er parat hat - und gleichzeitig an der verflixten Schwelle der Sterblichkeit. Andreas Liebmann adaptiert sein Stück, das er im Herbst am Theater Freiburg uraufgeführt hat, für den Stückparcours. 2008 hat er «Explodiert» beim Stück Labor Basel entwickelt, die Uraufführung folgte am Wiener Burgtheater. Er ist Performer, Regisseur und Autor, hat unter dem Label GASTSTUBE u.a. mit Beatrice Fleischlin zusammengearbeitet – und untersucht in seinen Arbeiten den Zusammenhang zwischen körperlichpsychologischen Feinbefindlichkeiten und gesellschaftlichen Diskursen.
Lukas Linder - "Unerwartete Sternstunde eines Dramatikers"
Was war danach? Nach der Vorstellung, in der es um die Theorie von Zeit und Zukunft ging? Ihr umjubelter Autor, Lukas Linder, ist im Erfolgsrausch: Auf der Bühne hat er alles unter seine Kontrolle gebracht. Und dann holt ihn doch die Wirklichkeit ein, in Gestalt einer armen Seele, die sich als ein unerwartetes Unfallopfer der Vorstellung entpuppt. Sie hat einen verirrten Pfeil von der Bühne abgekriegt und blutet jetzt fleissig. Diesen Zufall, die Gunst der Stunde nutzend und das ohnehin anwesende Publikum, kommt es zu einer Sternstunde! Lukas Linder bringt in seinem Kurzstück gleich mehrere Stückideen unter, in Form von Botenberichten, Drama und Narration sampelt er für 20 Minuten bestimmt, in kühner Dichte, Geschichte für Geschichte, Tragödie um Komödie, Liebesgeschichte um Krimi, um Heldenstück im Stück im Stück. Im Rahmen des Stück Labor Basel 2011 wird Lukas Linder Hausautor am Theater Biel/Solothurn. Die Uraufführung des Auftragswerkes mit dem Arbeitstitel "Besonders am Nachmittag ist es Nacht" wird im Mai 2012 stattfinden. Geboren 1984 in Uhwiesen, studiert Lukas Linder Germanistik und Philosophie an der Universität Basel. Er realisierte verschiedene freie Theaterprojekte. 2008 nahm er mit seinem Stück «Die Trägheit» am Autorenlabor des Schauspiel- hauses Düsseldorf unter der Leitung von Thomas Jonigk teil, wurde dafür 2009 mit dem Jury- und Publikumspreis ausgezeichnet. 2010 nahm er mit «Die Trägheit» ausserdem an den Werkstatttagen «stück für stück» am Wiener Schauspielhaus teil. Sein zweites Theaterstück «Das traurige Schicksal des Karl Kotz» wurde im Herbst 2010 am Staatstheater Darmstadt uraufgeführt. In Planung ist eine Uraufführung von «Ich war nie da», das mit dem Hans-Gratzer-Preis ausgezeichnet wurde, am Schauspielhaus Wien.
Martin K. Menzinger - "spalten"
Von Zirkuszelten, vom König der Löwen oder vom Clown wird erzählt. Wie ein Gesang eröffnet sich eine kindliche und märchenhafte Traumwelt, ein Geheimnis. Bis sich durch die poetische Sprechwut – durch diesen Choral, durch den sich immer mehr eine Geschichte durchdrückt, eine grausame Verletzung. Im Sprechakt selbst vollzieht sich eine Tragödie. Martin K. Menzingers Stück, das in einem Auszug gezeigt wird, erhielt 2009 den Preis für das Schreiben von Theaterstücken der SSA (Société Suisse des Auteurs / Lausanne) sowie den Heinz Weder-Preis für Lyrik. Im Rahmen der 31. Solothurner Literaturtage wurde es mit dem Spezialpreis der Open-Net Jury ausgezeichnet. Menziger wurde in Lachen geboren, studierte an der Universität Basel und an der Kunsthochschule Linz. Er schreibt Theaterstücke und Hörspiele. «spalten» ist für den Leonhard-Frank-Preis 2011 am Theater Würzburg nominiert.
Verena Rossbacher - "Manchmal tanzte sie irgendwas"
Die Welt will nicht aufhören, Tango zu tanzen. Warum? Es gäbe so einiges, was dagegen spräche, zumindest in Mitteleuropa, weiss Herr Stanjic. Dennoch muss er sich auf der Suche nach der Blumenheese auf die verhasste Tanzfläche begeben. Und da fällt ihm durchaus noch anderes ein, worüber er sich in einem nicht abreissenden Gedankenstrom echauffieren kann. Auch Unterhosen können zum Reizthema werden. Zum Beispiel. Verena Rossbacher lässt die Sprache tanzen: und aus den Tiraden, den sprachlichen Drehungen, beginnt sich eine Geschichte, beginnen sich Figuren zu erschliessen. Es ist ein Ausschnitt aus einem Entwurf zu Verena Rossbachers neuem Roman, den das Luzerner Theater hier szenisch skizziert und damit zeigt, welches theatralisches Potential in ihren Texten steckt. Das Luzerner Theater entdeckt die Prosaautorin Verena Rossbacher als Dramatikerin: Sie wird aus einem Märchenstoff der Gebrüder Grimm ihr erstes Theaterstück schreiben. Verena Rossbacher wurde in Bludenz/Vorarlberg geboren, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, lebt in Berlin. Sie studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2002 nahm sie am Dramenprozessor am Theater Winkelwiese in Zürich teil. Ihr überaus erfolgreicher Debütroman «Verlangen nach Drachen» erschien 2009. Er erzählt von einer Studentin und Aushilfskellnerin, die reihenweise Männer verführt - aus der Sicht der Männer. 2010 war sie zum Ingeborg-Bachmann-Preis nach Klagenfurt eingeladen.
Ulrike Syha - "Fliegen im Gesicht"
Das Auge des Gesetzes, Lilly vom Saloon, Young Fitzgerald und der Mann mit der Schrotflinte in der Hand bzw. vier Schauspieler sind in diesem Stück aufgefordert, neben einiger anderer Lebensaufgaben, mit einer spannungsgeladenen Räubergeschichte das Publikum zu unterhalten. Das ist der wilde Westen des wilden Kapitalismus, der die Akteure auf dem Theater zur Selbsterhaltung mittels Selbstaufopferung zwingt! Das Kurzstück «Fliegen im Gesicht» hat Ulrike Syha bereits 2005 für das Wiener Autorenprojekt «Drama X» geschrieben. Am Theater Basel war in dieser Saison ihre Romanbearbeitung von «Jenseits von Eden» zu sehen. Die Hamburger Dramatikerin ist Hausautoren-Coach in der nächsten Saison. Ihre Stücke werden international gespielt. 2002 wurde sie mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet. 2003 und 2009 war sie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.
Gabriel Vetter - "Der Mops"
Drei Personen pitchen eine Idee. Wofür? Für einen Film? Ein Theaterstück? Die Verfassung? Staat? Vergnügungspark? Wirtschaftsmodell? Start-Up? Freilichttheater Schweiz? Jedenfalls kommen sie dabei in atemberaubender Geschwindigkeit auf den Mops und sein eindrücklich tragisches Potential. Die dramatischperformative Sprache ist ein Motor und der fährt hier auf Hochtouren. Seine spoken-word-Literatur kommt beim Stückparcours auf die Theaterbühne. Gabriel Vetter hat ein erstes Theaterstück geschrieben. Bekannt geworden ist der Basler Autor in der Poetry Slam Szene. 2004 war er «Slammer des Jahres» und 2007 im Team mit dem Poetenkollektiv SMAAT. 2006 wurde er mit dem Kabarett-Preis «Salzburger Stier» ausgezeichnet. Er schreibt Kolumnen (u.a. für die BAZ und «Hochparterre», hat 2 CDs veröffentlicht und ein DRS-Hörspiel («Personenschaden» 2009).
Sabine Wen-Ching Wang - "Echsen"
Ein Stück Zukunft hat sich in unserem kulturellen Bilderstrom angstlustvoll festgesetzt: das Katastrophenszenario. Ob es die Natur ist, die zurückschlägt, ob das Unbekannte aus dem Universum in den Planeten einschlägt – in ECHSEN kommt es aus der Vergangenheit zurück, das uralte, längst überwunden geglaubte Geschöpf… Sabine WenChing Wang lebt als freie Autorin in Zürich. Bereits 2008 war sie beim Stückparcours dabei. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Theaterstücke, u.a. «Spinnen», «Spät», «Corea». Zuletzt war zu sehen: «La Cérémonie» – Hausmädchenchor und bern-züritütsch-deutsch-chinesisches Kasperlitheater nach Chabrol (Samuel Schwarz/400asa, Zürcher Theaterspektakel 2010, Pro Helvetia «China 200810 »). Aktuell tourt Theater Katerland mit «Das grüne Küken» (Longlist Deutscher Kindertheaterpreis 2010). 2011 inszeniert Beatrix Bühler «Hund Hund» (fünfnachbusch in Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, Theater Winkelwiese Zürich).
Laura de Weck - "Früher war alles besser"
Was wir getan haben werden: Wir werden ein fröhliches Leben gehabt haben, bedenkenlos, verschwendungssüchtig, kreativ, konsumorientiert, vernetzt, mobil, wir werden frei gewesen sein, wir werden Künstler gewesen sein. Die Vergangenheit gibt’s als sentimentale Klage der Eltern, des Grossvaters, der Gotte. 2060 hat die Jugend anderes im Kopf: «krakolen» zum Beispiel. Laura de Weck erzählt vom neuen Drang, dem neuen Geheimnis der Jugend. Das Dramolett hat sie für den Band «Schweiz der Zukunft – Zukunft der Schweiz» des Schweizer Radio DRS1 geschrieben. Die Schweizer Schauspielerin, Autorin und Regisseurin wurde 2011 mit «Für die Nacht» bereits zum zweiten Mal von Werner Düggelin am Theater Basel uraufgeführt. 2008 wurde «Lieblingsmenschen» zu ihrem Durchbruch. Im Mai hatte sie Premiere mit einer eigenen Inszenierung in der Roten Fabrik in Zürich: «Mit freundlicher Unterstützung von».
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Regie: Petra Barcal, Mathieu Bertholet, Elisabeth Caesar, Beatrice Fleischlin, Jérôme Junod, Florentine Klepper, Martha Marx, Lorenz Nufer, Elias Perrig, Jörg Schröder, Christine Steinhoff, Caro Thum u.a.
Mit: Schauspielern des Theater Basel & Gästen
Leitung: Petra Barcal & Martina Grohmann; Ausstattung: Vera Locher, Annina Züst; Kostüme: Anna von Zerboni und Ladina Bosshard; Mitarbeit: Ruth Signer; Regieassistenz: Martha Marx